Hermann Niermann Stipendien

Die Hermann-Niermann-Stipendien werden von der gemeinnützigen Hermann- Niermann Stiftung in Kooperation mit dem Europäischen Institut für Deutsche Sprache (EURIDIS) vergeben.

Sie dienen der Förderung besonders qualifizierter ausländischer Germanistinnen und Germanisten und unterstützen akademische Studien- und Forschungsaufenthalte im Bereich der deutschen Sprache, Literatur und Kultur.

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Wer wird gefördert?

Die Stipendien richten sich an Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie Forschende im Fach Germanistik aus den folgenden Ländern: Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kosovo, Kroatien, Lettland, Litauen, Nordmazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ukraine und Ungarn.

Gefördert werden Studien- und Forschungsaufenthalte, die der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Fach Germanistik dienen und den wissenschaftlichen Austausch im Bereich der deutschen Sprache, Literatur und Kultur stärken.

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Die Hermann-Niermann-Stipendien richten sich an Germanistinnen und Germanisten,

  • die ein ausgeprägtes Interesse an der deutschen Sprache, Literatur und Kultur haben und ihre Kenntnisse und Forschung im Fach Germanistik vertiefen möchten;
  • die sich zum Ziel setzen, das Interesse an der deutschen Sprache und Kultur in ihren Heimatländern zu fördern und weiterzugeben;
  • die ihre Studien- oder Forschungsvorhaben in einem internationalen wissenschaftlichen Umfeld weiterentwickeln möchten.

Die Stipendien tragen dazu bei, internationale wissenschaftliche Netzwerke in der Germanistik zu stärken und den Austausch zwischen Forschenden und Studierenden verschiedener Länder zu fördern.

Förderlinien

Förderlinien der Hermann-Niermann-Stiftung

Die Hermann-Niermann-Stiftung fördert Studierende, Nachwuchswissenschaftler:innen und Forschende der Germanistik mit differenzierten Programmen – je nach Qualifikationsphase und Zielsetzung.

Die Programme dienen der Stärkung der internationalen Germanistik, der Förderung akademischer Qualifikation sowie der nachhaltigen Vernetzung von Forschung und Lehre.

 

Förderlinien im Überblick (Stand 2026)

K – Kurzaufenthalt
Kurzaufenthalte dienen zum Abschluss eines MA-Studiums und zur Förderung der Arbeit an einer MA-Thesis. Der Forschungsaufenthalt findet in Deutschland statt, während die Magisterarbeit und Prüfung im Heimatland abgelegt werden.

Förderung: Dauer 1-2 Monate, 950 € / Monat

S – Studienaufenthalt (1 Jahr)
In der Regel im Rahmen eines Studiums der MA-Germanistik und zur nachdrücklichen Förderung der germanistischen Sprach- und Analyse-Kompetenzen (Dauer 1 Semester, mtl. € 950). Ziel ist der Erwerb eines hohen Sprachniveaus, insbesondere für angehende Deutschlehrer:innen oder Tätigkeiten im Bildungsbereich.

Förderung: Dauer 1 Semester, 950 € / Monat

G – Postgraduiertenförderung (1–2 Jahre)
Diese Förderlinie richtet sich an Absolvent:innen der Germanistik, die ihre Qualifikation durch ein Aufbaustudium oder eine Spezialisierung erweitern möchten. Förderung eines MA-Studiums der Germanistik für hervorragende Absolventinnen und Absolventen eines BA-Studiums

Förderung: Dauer 1 Jahr, nach positiver Zwischenevaluation verlängerbar auf zwei Jahre, € 1.050 / Monat)

FP – Forschungsprojekt zur Promotion
Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Fach Germanistik. Zur Durchführung von Forschungsarbeiten im Rahmen einer Promotion im Heimatland

Gefördert werden:

  • Promotionen, die bereits im Heimatland begonnen wurden und durch einen Aufenthalt in Deutschland ergänzt werden
  • oder Promotionen, die vollständig in Deutschland durchgeführt werden (z. B. Universität Würzburg)

Voraussetzung:

  • einschlägiger Studienabschluss (z. B. Magister, Lehramt, Diplom)

Förderung: Dauer 1-6 Monate, 1.350 € / Monat

F – Forschungsprojekt (für promovierte Forschende)
Zur Durchführung von Forschungsarbeiten, für promovierte BewerberInnen mit fester Anbindung an eine Universität im Heimatland. Ziel ist die Durchführung eigenständiger Forschungsprojekte in der Germanistik.

Förderung: Dauer 1-12 Monate, 1.750–2.250 € / Monat

Zum Förderantrag

Antragstellung

Termin: Der nächste Einreichungstermin für Bewerbungen ist der 29. Mai 2026.

Bitte stellen Sie den Antrag online hier: https://stipendien.euridis.de

Organisatorisches

Zum Start des Stipendiums

Kontaktaufnahme

Bitte nehmen Sie spätestens ca. vier Wochen vor Ihrer Ankunft in Würzburg Kontakt mit unseren Ansprechpartnern auf, und zwar:

Koordinierungsstelle der Hermann Niermann Stipendien

Prof. PhDr. Iva Zündorf, Ph.D

Europäisches Institut für deutsche Sprache gGmbH
Börchemstr. 38
40597 Düsseldorf
izundorf@euridis.de

 

Steuerliche Identifikationsnummer

Ab sofort können Stipendien nur noch ausgezahlt werden, wenn dafür eine persönliche (deutsche) steuerliche Identifikationsnummer vorgelegt wird.

Zum Ende des Stipendiums

Berichtersattung über die Stipendienzeit

Am Ende ihres Stipendiums legen die Stipendiatinnen / Stipendiaten einen Abschlussbericht vor (Abgabe bitte spätestens einen Monat nach Abschluss der Förderung). Bei einer Stipendiendauer, die mehr als sechs Monate umfasst, ist außerdem in der Mitte des Förderungszeitraums ein Zwischenbericht vorzulegen. Sinnvoll ist diesbezüglich in der Regel die Berichterstattung nach Abschluss eines Semesters. Bitte nutzen Sie für Ihre Berichte dieses Formular und senden Sie die ausgefüllte pdf-Datei gleichzeitg an.

Wir würden uns freuen, wenn Sie mit der Hermann Niermann Stiftung auch nach Ihrem Stipendium in Kontakt bleiben. Dafür gibt es unser Alumni-Portal. Bitte registrieren Sie sich dazu in unserem Link zum Portal!

Erfahrungsberichte

Wird gerade aktualisiert.

Stipendiatenwerkstatt

Wird gerade aktualisiert.

Impressionen

Wird gerade aktualisiert.

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin für Hermann Niermann Stipendien:

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Prof. PhDr. Iva Zündorf, Ph.D

Europäisches Institut für deutsche Sprache gGmbH
Börchemstr. 38
40597 Düsseldorf
izundorf@euridis.de

Prof. PhDr. Iva Zündorf, Ph.D., ist Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Studien- und Forschungsstipendien für Germanistinnen und Germanisten in Mittel- und Südosteuropa. Ihre berufliche Laufbahn ist eng mit dem Institut für deutsche Philologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie dem Institut für Germanistik, Nordistik und Niederlandistik der Masaryk-Universität Brünn verbunden. Als Sprachwissenschaftlerin engagiert sie sich seit vielen Jahren in Projekten zur germanistischen Forschung und Bildung, ihr besonderer Fokus liegt auf der internationalen Förderung der deutschen Sprache .

Sprache entwickelt sich Schritt für Schritt.

Mit der richtigen Struktur werden Fortschritte sichtbar und erlebbar. Welchen Weg möchten Sie im Deutschen gehen? Wir helfen Ihnen, den passenden Deutschkurs zu finden und Ihren Lernweg klar zu planen.